KuGi beschenkt sich zu Weihnachten

 

Kuchen. Die Landesliga-Handballer der SG Kuchen-Gingen haben ihr letztes Spiel im Kalenderjahr 2018 gewonnen. Die Mannschaft des Trainergespanns Geiger/Ambrosch bezwang BW Feldkirch deutlich mit 37:26. Damit sendet die Mannschaft ein Lebenszeichen aus dem Tabellenkeller. 

 

Personell musste die SG das Fehlen von Trünkle, Janz, Dubrowitsch und Mann kompensieren. Kurzerhand konnte daher Pozan für die Partie reaktiviert werden. Auch die Gäste reisten mit einem stark verkleinerten Kader an, unter anderem fehlte Spielmacher Hintringer. Den ersten Treffer landeten die Gäste, bevor Däumling zum Ausgleich und im Anschluss auch gleich zur ersten Führung traf. In der Anfangsphase hatte die SG noch Mühe mit den lang gespielten Angriffen der Gäste und musste das 2:4 hinnehmen. In der Folge fand die SG dann besser in die Partie und glich beim 6:6 aus. In der Abwehr konnten die Kreise von Entscheidungsspieler Springhetti weitgehend eingedämmt werden, zudem bekam Frey im Tor immer wieder seine Hände an den Ball und vereitelte einige Versuche. Die SG nutzte dies zu einem kleinen Zwischenspurt. Lächler, Däumling und Becker stellten auf 10:7 (15.). Den Gastgebern verhalf der Zwischenspurt zu mehr Selbstvertrauen. In der Folge baute die SG den Vorsprung weiter auf vier Tore Differenz aus. Feldkirch bemühte sich, im Spiel zu bleiben und kam über Springhetti oder Erlacher am Kreis zu Torerfolgen. Kurz vor der Halbzeit konnte die SG dann nochmals eine Schippe drauflegen und traf zum 18:13, bevor Erlacher mit der Pausensirene zum 18:14 einnetzen konnte. 

 

Direkt im Anschluss an die Halbzeit verwandelte Lächler einen Siebenmeter zum 19:14. Feldkirch stellte auf eine offensive Abwehr um und versuchte so, einfache Ballverluste zu provozieren. Die SG konnte den Spielfluss im Rückraum aber aufrechterhalten und immer wieder Freiräume schaffen, die dann konsequent genutzt wurden. Schäffner, der sich immer wieder stark freilaufen konnte und vier Tore erzielte, stellte auf 22:16 (40.) und damit erstmals auf sechs Tore Differenz. Ein weiterer Zwischenspurt durch Tore von Becker und Däumling bedeutete dann das 26:18 und damit acht Tore Vorsprung. Mit einer Auszeit und einer noch offensiveren Abwehrformation mit wechselnder Manndeckung versuchte Feldkirch dann, sich nochmals in die Partie zurückzukämpfen. Doch die SG präsentierte sich insgesamt souverän genug, um mit Vorsprung auf die Zielgerade einzubiegen und diesen dann auszubauen. Kautzmann konnte sich in den Schlussminuten mehrere Male auszeichnen, parierte Siebenmeter, fing Rückraumwürfe und schickte seine Außen direkt auf die Reise. Die dankten ihm, Priester konnte so auf 32:24 stellen. In den Schlussminuten musste die SG dann noch mehrere rote Karten gegen sich hinnehmen. Zuerst musste Mayer nach der dritten Zeitstrafe auf die Tribüne, bevor im Abstand von nur wenigen Sekunden zunächst Zasada nach einer Rangelei im Angriff und dann Pozan, ebenfalls mit der dritten Zeitstrafe, den selben Weg nehmen mussten. Den Schlusspunkt setzten dann die Gäste mit ihrem Treffer zum 37:26. 

 

Mit dem Sieg legte sich die SG damit selbst ein Geschenk unter den Weihnachtsbaum. Neben den zwei Punkten erspielte sich die Mannschaft des Trainergespanns Geiger/Ambrosch damit auch jede Menge Selbstvertrauen für die anstehenden Partien im kommenden Jahr. Die Winterpause geht für die Mannschaft dieses Jahr recht lange, die nächste Partie gegen die SG Lauterstein findet am 27.01.19 in Gingen statt. 

 

SG Kuchen-Gingen: Frey, Kautzmann im Tor; Schäffner (4), Lächler (6/6), Dollinger, Zasada (3), Kühn (1), Franzisi (2), Mayer (6), Becker (5), Pozan (1), Däumling (7), Priester (2).

 

Zeitstrafen: SG Kuchen-Gingen 8 (3 x Mayer, 3 x Pozan, Zasada, Däumling), BW Feldkirch 3

Rote Karten: Mayer, Pozan, Zasada

Siebenmeter: SG Kuchen-Gingen 6/6, BW Feldkirch 9/12

Zuschauer: 200