Ohne Chance auf den Fildern

 

Ostfildern/Kuchen. Die Landesliga-Handballer der SG Kuchen-Gingen mussten am vergangenen Freitag ihre nächste Niederlage hinnehmen. Die Mannschaft von Trainer Andreas Frey hatte beim 31:18 keine Chance auf die zwei Punkte.

 

Die SG zeigte sich zu Beginn griffig in der Defensive, erzielte das 1:0 durch Lächler, offenbarte aber auch Schwächen in der Rückwärtsbewegung. Ostfildern spielte die schnelle Mitte und die zweite Welle sehr konsequent und stellte die noch nicht formierten SG-Abwehrleute so vor große Herausforderungen. Nach dem 3:1 der Gastgeber konnte erneut Lächler auf 4:3 verkürzen, bevor die HSG davonzog. Ein 5:0-Lauf brachte die junge Mannschaft von Trainer Michael Schwöbel bis zur 15. Spielminute mit 9:3 in Front. Andreas Frey legte die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch und beorderte seine Mannschaft an die Seitenlinie. Zu wenig Druck auf das gegnerische Tor und in der Folge zu wenig klare Torchancen lauteten die Ansagen, die seine Mannschaft in der Folge auch beherzigte und besser in die Partie fand. Bis zur 20. Spielminute konnten Däumling, Mayer und Lächler die SG auf 12:8 heranbringen, bevor eine SG-Unterzahl es der HSG ermöglichte, wieder auf 14:8 davonzuziehen. Während dieser Phase zeigte sich die SG konsequenter im Angriff und konnte so das gefährliche Tempospiel der HSG im Ansatz unterbinden. Bis zur Halbzeit pendelte sich das Spiel dann bei 5 Toren Differenz ein.

Der Start in die zweite Halbzeit verlief sinnbildlich für die bisherige Saison. Die SG hatte sich viel vorgenommen, um an den letzten 10 Minuten anknüpfen zu können und mit einem guten Start den Rückstand zu verkürzen. Stattdessen musste Torwart Trünkle nach 2 Siebenmetern und einem Treffer aus dem Rückraum drei mal hinter sich greifen, während die SG im Angriff ohne Torerfolg blieb. 20:12 stand es nach 33 gespielten Minuten und auch nach Lächlers Treffer zum 20:13 und 20:14 tat sich die SG sehr schwer, Torgefahr auszustrahlen und eigene Treffer zu erzielen. Ostfildern fand mit einer 6:0-Abwehr, die früh an den SG-Rückraum herantrat, das richtige Mittel um den Spielfluss zu unterbrechen. Viele Fehlwürfe gaben der HSG die Möglichkeit, mit schnellen Kontern weiter Boden gut zu machen. Ein 7:1-Lauf stellte den Spielstand auf 27:15 (48.). Bis zum Ende der Partie passierte dann nicht mehr viel, mit der Schlusssirene leuchtete ein 31:18 auf der Anzeigetafel auf.

Das sechste sieglose Spiel in Folge lässt die Mannschaft von Trainer Frey nun auf den zehnten Tabellenrang abrutschen. Die Gründe für die Niederlage gegen eine starke HSG Ostfildern sind dabei vielfältiger Natur. In der ersten Halbzeit ermöglichte das Rückzugsverhalten der HSG viele einfache Tore, in der zweiten Halbzeit konnte die SG nicht auf die veränderte HSG-Abwehr reagieren und fand im Angriff keine Lösungen mehr. Damit ist ein Sieg im letzten Hinrundenspiel gegen die HSG Friedrichshafen-Fischbach Pflicht, um nicht auf die Abstiegsränge zu rutschen.

 

SG Kuchen-Gingen: Lehrmann, Trünkle, Seyfang im Tor; Lächler (7/4), Paluszkiewicz, Pozan (1), Hagmann, Kühn, Franzisi, Mayer (6), Becker, Scibik (1), Däumling (3)

 

Zeitstrafen: HSG Ostfildern 6, SG Kuchen-Gingen 8

 

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Siebenmeter: HSG Ostfildern 8/9, SG Kuchen-Gingen 4/5